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Ein WordPress-Plugin zur einfachen Veröffentlichung offener Daten nach DCAT-AP 3.0
Open Data Wizard ermöglicht es Organisationen und Einzelpersonen, Datensätze direkt in WordPress zu beschreiben und als maschinenlesbare, standardkonforme Metadaten bereitzustellen — ohne technische Vorkenntnisse, ohne externe Plattformabhängigkeit.
Offene Daten zu veröffentlichen ist schwieriger, als es sein müsste. Wer es versucht, stößt meist auf drei Hürden:
Die Fachsprache. Datenkataloge verlangen Metadaten nach dem europäischen Standard DCAT-AP: dct:publisher, dcat:accessURL, dcatde:politicalGeocodingLevelURI. Wer damit nicht täglich arbeitet, weiß nicht, was gemeint ist — und rät.
Die Plattformabhängigkeit. Der übliche Weg führt über ein fremdes Portal: dort registrieren, dort einpflegen, dort pflegen. Die Organisation gibt Kontrolle ab und bindet sich an eine Infrastruktur, die ihr nicht gehört.
Der technische Aufwand. Wer selbst hosten will, braucht einen Katalogserver, RDF-Kenntnisse und jemanden, der das betreibt. Für eine Organisation mit drei Datensätzen steht das in keinem Verhältnis.
Dabei besitzen viele dieser Organisationen längst eine Infrastruktur, die sie kennen und kontrollieren: eine WordPress-Website.
Hier setzt der Open Data Wizard an.
Das Plugin bringt einen geführten Metadaten-Wizard ins WordPress-Backend. Organisationen beschreiben ihre Datensätze dort, wo sie ohnehin arbeiten. Das Plugin generiert daraus eine maschinenlesbare Beschreibung nach dem internationalen Standard DCAT-AP 3.0 und stellt sie unter einer persistenten URL bereit.
Open-Data-Portale binden diese URL als Harvest-Quelle ein und holen sich die Metadaten selbst ab — regelmäßig und automatisch.
Der entscheidende Unterschied: Die Daten bleiben bei der Organisation. Der Katalog kommt zu ihr. Es wandern ausschließlich Metadaten — die Beschreibung der Daten — zum Portal, nie die Daten selbst. Und dieselben Metadaten lassen sich an beliebig viele Portale gleichzeitig ausliefern, ohne sie mehrfach zu pflegen.
DCAT-AP (Data Catalog Vocabulary — Application Profile) ist ein europäischer Standard zur Beschreibung von Datensätzen und Datenkatalogen. Er definiert, welche Angaben ein Datensatz braucht, damit er von Plattformen, Suchmaschinen und Anwendungen einheitlich gelesen und verarbeitet werden kann — Titel, Beschreibung, Lizenz, Format, Herausgeber und mehr.
Open Data Wizard implementiert DCAT-AP 3.0 und erzeugt valide JSON-LD-Ausgaben.
- Vereine, Stiftungen und NGOs — Mitgliederstatistiken, Förderdaten, Wirkungsberichte, Messreihen. Meist ohne eigene IT-Abteilung, aber mit vorhandener WordPress-Seite.
- Forschungseinrichtungen und Bildungsträger — Forschungsdaten unter offener Lizenz. Die CESSDA-Klassifikation und die Felder für Urheber, Version und Herkunft zielen genau darauf.
- Kommunen und öffentliche Einrichtungen — Bereitstellungspflichten erfüllen, ohne ein eigenes Portal zu betreiben. Die DCAT-AP.de-Felder für amtliche Gebietsschlüssel und Verwaltungsebenen sind vorhanden.
- Portalbetreiber profitieren indirekt: standardkonforme Quellen, die sich einfach anbinden lassen, statt manuell nachgepflegter Metadaten.
Eigener Bereich im WordPress-Backend mit Übersicht, Filterung und Statusverwaltung (Entwurf / Veröffentlicht).
Das Wizard-Formular wurde vollständig überarbeitet, um es auch ohne DCAT-AP-Kenntnisse intuitiv zu machen:
- Klare Fragen statt technischer Begriffe: Statt „Herausgebende Organisation (dct:publisher)" fragt das Plugin: „Wer gibt diese Daten heraus?"
- Hilfreiche Beispiele: Jedes Feld hat konkrete, praxisnahe Beispiele
- Ursprüngliche Labels in Hilfetexten: DCAT-AP Bezeichnungen und technische Details bleiben in den Hilfetexten sichtbar
- Validierungsmeldungen in Klartext, mit Ort: Wird die Veröffentlichung blockiert, nennt die Meldung den Tab und den verständlichen Feldnamen (der technische DCAT-AP-Begriff steht nur klein daneben) — ein Klick auf „Zum Feld springen" öffnet den passenden Tab und hebt das Feld hervor
Fünf-Tab-Assistent mit praktischen Beispielen. Pflichtfelder sind mit einem roten Sternchen (*) gekennzeichnet; als Entwurf lässt sich jederzeit unvollständig speichern — erst zum Veröffentlichen müssen alle Pflichtangaben ausgefüllt sein.
- Grundlegende Informationen — „Wer gibt diese Daten heraus?", „Worum geht es in diesem Datensatz?", „Welchem Thema ist dieser Datensatz zugeordnet?". Weniger häufige Angaben (CESSDA-Themenklassifikation, ZiviZ-Engagementfeld, Titel-/Beschreibungs-Übersetzungen) liegen in einer aufklappbaren Untergruppe am Tab-Ende.
- Inhaltliche Angaben — „In welcher Sprache sind die Daten?", „Mit welchen Schlagworten finde ich diese Daten?", Veröffentlichungs- und Änderungsdatum
- Datenbereitstellung — Zugriffs-URL oder Datei-Upload (Mediathek), Format, Dateigröße, Lizenz (Pflicht je Distribution), Namensnennungstext; optional weitere Distributionen (wiederholbar)
- Erweiterte Angaben — Projektseite, Aktualisierungsfrequenz, geografische und zeitliche Abdeckung, Kontaktinformationen, Verantwortlichkeiten (Urheber/pflegende Stelle, GovData-Contributor-ID), High-Value-Datensatz (HVD) Kategorie
- Vorschau — generiertes JSON-LD live einsehen
- Vordefinierte Auswahlliste mit ausgeschriebenen Lizenznamen (z. B. „CC BY 4.0 — Namensnennung")
- Unter der Auswahl erscheint eine allgemeinverständliche Erklärung, was die gewählte Lizenz erlaubt
- Option „Sonstige" öffnet ein Freitextfeld mit Auto-Suggest aus
config/licenses.txt - Lizenz ist Pflichtfeld pro Distribution (nicht am Datensatz selbst)
53 dokumentierte Felder — die vollständige Referenz mit DCAT-AP-Definition und
allgemeinverständlicher Erklärung je Feld steht in docs/FELD-REFERENZ.md.
- Pflicht:
dct:title,dct:description,dct:publisher,dct:license+dcat:accessURL - DCAT-AP.de:
dcatde:contributorID,originator,maintainer, amtlicher Gebietsschlüssel (politicalGeocodingURI), Verwaltungsebene, Rechtsgrundlage, Qualitätsprozess, Namensnennungstext - High-Value-Datensätze:
dcatap:hvdCategory+applicableLegislation(EU-DVO 2023/138) - Mehrsprachigkeit: Titel, Beschreibung und Schlagworte je Sprache als
@language/@value - Mehrere Distributionen je Datensatz — dieselben Daten z. B. als CSV und JSON, jeweils mit eigener Lizenz, Größe und Format
Statt Freitext kontrollierte Vokabulare: Themen, Dateiformate, Sprachen, Lizenzen, Zugriffsrechte und Aktualisierungsfrequenzen stammen aus den offiziellen EU- und DCAT-AP.de-Listen. Sie wählen „Umwelt" — gespeichert wird die dazugehörige URI.
Auswahlfeld aus der CESSDA Topic Classification 4.2.3 (95 deutsche Konzepte, SKOS/RDF, 24h Cache). Im Feld wird das sprechende Label (z. B. „Bildung") angezeigt; die zugehörige URI wird im Hintergrund gespeichert und als Hinweis eingeblendet.
Kuratierte Auswahlliste (Deutschland, alle 16 Bundesländer, größere Städte). Die Auswahl wird im JSON-LD automatisch mit der passenden GeoNames-URI verknüpft; Freitext und eigene URIs bleiben möglich.
Datensätze → Batch-Import
Importiere mehrere Datensätze auf einmal aus CSV oder JSON Dateien. Der Import-Wizard zeigt eine Vorschau aller gültigen Zeilen, markiert Fehler, und lässt dich auswählen, welche Datensätze importiert werden. Alle importierten Datensätze werden als Entwürfe erstellt — zur Bearbeitung vor Publishing bereit.
Unterstützte Formate:
- CSV: Spaltenköpfe = Feldnamen (title, publisher, description, access_url, license, theme, language, format, issued, keywords, byte_size, attribution)
- JSON: Array von Objekten oder einzelnes Objekt mit gleichen Feldnamen
Pflichtfelder beim Import:
title— Datensatztitelpublisher— Herausgebende Organisationdescription— Beschreibung (Mindestens 10 Zeichen)access_url— Download-URL (muss mit http/https beginnen)license— Lizenz (short code wiecc-byoder volle URI)
Optionale Felder:
theme— Thema (z.B. SOCI, ECON, EDUC)language— Sprache (z.B. de, en)format— Dateiformat (z.B. CSV, JSON, PDF)issued— Veröffentlichungsdatumkeywords— Schlagworte (komma-getrennt)byte_size— Dateigröße in Bytes (nur ganze Zahl; abweichende Werte werden als Fehler markiert)attribution— Namensnennungstext
Gut zu wissen:
- Excel-kompatibel: UTF-8-CSVs mit BOM (Excel-Standardexport) werden korrekt eingelesen.
- Limit: Bis zu 2.000 Datensätze pro Import (Schutz vor Speicher-/Timeout-Problemen).
- Sicherheit: Zell-Inhalte, die als Tabellen-Formel interpretiert werden könnten (Beginn mit
=+@-), werden beim Import automatisch neutralisiert; Datei-Typ wird anhand der echten Endung geprüft, nicht des Browser-MIME-Typs.
Die Batch-Import-Seite ist vollständig ins WordPress-Admin-Design integriert (Standard-Buttons, dezente Icons).
📥 CSV-Beispiel herunterladen | 📄 JSON-Beispiel
Sidebar-Meta-Box — vollständig unabhängig von Carbon Fields:
- „Datei auswählen / hochladen"-Button öffnet den nativen WordPress Media Library Frame
- Beim Speichern werden
_odw_file_size(Bytes) und_odw_file_format(z.B. „CSV") automatisch berechnet - Sicherheit:
wp_verify_nonce+current_user_can('edit_post')
Untermenü unter Datensätze → Einstellungen mit vier Bereichen:
- Katalog — Titel und Herausgebende Organisation
- Standardwerte — Standard-Sprache (wird bei neuen Datensätzen vorausgefüllt)
- REST API — Cache-Laufzeit (60–86400 Sekunden)
- Deinstallation — Opt-in Checkbox für vollständige Datenlöschung
Automatische Metadaten-Qualitätsprüfung nach der EU-MQA-Methodik. Der Leitwert ist überall Prozent + Stufe (z. B. „72 % · Gut"):
| Stufe | Prozent | Bedeutung |
|---|---|---|
| Ausgezeichnet | ≥ 87 % | nahezu vollständig |
| Gut | 55–86 % | über der Mindestanforderung |
| Ausreichend | 30–54 % | Grundangaben vorhanden |
| Mangelhaft | < 30 % | wesentliche Angaben fehlen |
Berechnung nach jedem Speichern. Die Listenspalte zeigt Prozent + Stufe; die Qualitäts-Meta-Box ergänzt den MQA-Rohwert (z. B. „54 / 259 Punkte, von max. 405") als Detailzeile.
[odw_dataset id="123"]
Rendert eine strukturierte Download-Card im Frontend: Titel, Thema-Badge, Lizenz, Schlagwörter als Tag-Pillen, Download-Button sowie einen Metadaten-Download-Button (JSON-LD). CSS (assets/css/frontend.css) wird nur auf Seiten geladen, die den Shortcode enthalten.
GET https://deine-website.de/wp-json/datenatlas/v1/catalog
GET https://deine-website.de/wp-json/datenatlas/v1/datasets/<id>
GET https://deine-website.de/wp-json/datenatlas/v1/delta?since=<ISO8601>
Diese URLs können bei einer Open-Data-Plattform als Harvest-Quelle eingetragen werden — einmalig, ohne weiteren Aufwand.
Catalog-Parameter: page, per_page, theme, license, format (jsonld, json oder turtle), full
Content Negotiation: Alle drei Endpunkte liefern jsonld, json und turtle. Ohne ?format= entscheidet der Accept-Header (mit q-Werten); ein explizites ?format= hat immer Vorrang. Antworten tragen Vary: Accept.
Delta-Parameter: since (erforderlich, ISO 8601), page, per_page, format — liefert nur Datensätze, die nach dem angegebenen Zeitstempel geändert wurden, plus Tombstones für gelöschte Datensätze
Viele Open-Data-Portale holen Metadaten per Pull-Harvesting ab: Sie hinterlegen beim Portal eine stabile URL, unter der Ihr kompletter Katalog als ein DCAT-AP.de-Dokument liegt. Genau dafür bietet der Catalog-Endpoint einen Voll-Modus:
# Vollständiger Katalog als Turtle (empfohlen für RDF-Harvester)
GET https://deine-website.de/wp-json/datenatlas/v1/catalog?full=1&format=turtle → text/turtle
# … oder als JSON-LD
GET https://deine-website.de/wp-json/datenatlas/v1/catalog?full=1 → application/ld+json
full=1liefert alle veröffentlichten Datensätze in einem Abruf (ohne Paginierung) alsdcat:Catalog→dcat:Dataset→dcat:Distribution— das Muster, das RDF-Harvester erwarten.format=turtleserialisiert denselben Graphen als Turtle (text/turtle) — ohne externe RDF-Bibliothek. JSON-LD (application/ld+json) undjsonbleiben verfügbar. Harvester, die rein über Header aushandeln, senden stattdessenAccept: text/turtle.- Die Datensatz-URIs (
@id) sind über Releases stabil (an die Post-ID gebunden), sodass Harvester Aktualisierungen/Löschungen korrekt zuordnen und keine Duplikate anlegen.
Die fertigen Harvest-URLs zeigt das Plugin kopierfertig unter Datensätze → Einstellungen → Harvesting an.
Alle Ausgaben folgen DCAT-AP 3.0 / DCAT-AP.de. Die erzeugten Dokumente wurden gegen die
offiziellen SHACL-Regeldateien geprüft — beide Profile melden Conforms: True:
| Profil | Quelle | Ergebnis |
|---|---|---|
| DCAT-AP.de | GovData (v3.0) | ✅ konform |
| DCAT-AP 3.0 (EU) | SEMICeu (Release 3.0.0) | ✅ konform |
Diese Regeldateien liegen dem Plugin bei (siehe unten), sodass Sie vor der Anmeldung bei einem Portal selbst prüfen können.
Ob die erzeugten Metadaten dem Standard formal entsprechen, lässt sich mit SHACL prüfen — der
offiziellen Regelsprache, mit der die EU und GovData DCAT-AP-Konformität definieren. Damit du nicht auf
inoffizielle Regeln angewiesen bist, bringt das Plugin die maßgeblichen, offiziellen Shape-Dateien
gebündelt mit (unter config/shacl/):
| Datei | Herkunft | Zweck | Lizenz |
|---|---|---|---|
dcat-ap-SHACL.ttl |
SEMICeu/DCAT-AP (Release 3.0.0) | generische EU-DCAT-AP-3.0-Regeln | CC BY 4.0 |
dcat-ap-SHACL-DE.ttl |
GovDataOfficial (v3.0) | DCAT-AP.de-Ergänzungen (u. a. dcatde:-Felder, deutschsprachige Meldungen) |
CC0 |
Wichtig: Das Plugin führt SHACL nicht selbst aus — dafür gibt es in PHP keine praxistaugliche Engine. Die Dateien liegen als Referenz bei; die eigentliche Prüfung erfolgt über einen externen Validierungsdienst oder ein lokales SHACL-Werkzeug. So bleibt das Plugin self-contained und ohne Pflicht-Netzwerkzugriff.
-
JSON-LD abrufen — jeder veröffentlichte Datensatz ist über die REST-API erreichbar:
https://<deine-site>/wp-json/datenatlas/v1/datasets/<ID>(den ganzen Katalog liefert
…/datenatlas/v1/catalog). -
Gegen die Shapes prüfen — mit einem der offiziellen Dienste (Datei hochladen bzw. JSON-LD einfügen):
- EU-Validator (SHACL / ITB): https://www.itb.ec.europa.eu/shacl/dcat-ap/upload
- data.europa.eu MQA: https://data.europa.eu/mqa/
- DCAT-AP.de-Validator (Docker/ITB): siehe DCAT-AP.de-SHACL-Validation
-
Oder lokal validieren, z. B. mit pySHACL gegen die gebündelten Shapes:
# JSON-LD des Datensatzes speichern … curl -s "https://<deine-site>/wp-json/datenatlas/v1/datasets/42" -o datensatz.jsonld # … und gegen die DCAT-AP.de-Shapes prüfen pyshacl -s config/shacl/dcat-ap-SHACL-DE.ttl -df json-ld datensatz.jsonld
Der Validierungs-Report zeigt Verstöße (sh:Violation) mit Pfad und Meldung — so siehst du genau, welches
Feld ggf. nachzubessern ist.
Die integrierten Qualitätsindikatoren (siehe oben) decken die „gesetzt?"- und Vokabular-Prüfungen der EU-MQA-Methodik bereits offline ab. Die MQA-Metrik „DCAT-AP-Konformität" (SHACL, 30 Punkte) wird davon bewusst nicht automatisch bewertet, sondern über die hier beschriebene externe Validierung geprüft (Ansatz „achievable max"). Details im MQA-Konzept.
Eine ehrliche Abgrenzung hilft bei der Einordnung:
- Kein Datenportal. Das Plugin hostet keine Suchoberfläche und keinen Katalog für Dritte — es macht eine einzelne Organisation harvestbar.
- Kein Datenmanagement-System. Die eigentlichen Dateien liegen, wo sie liegen: in der Mediathek, auf einem Server, in einem Repositorium. Das Plugin beschreibt sie, es verwaltet sie nicht.
- Kein Ersatz für fachliche Sorgfalt. Es prüft, ob eine Lizenz angegeben ist — nicht, ob es die richtige ist. Es weist auf fehlende Angaben hin; die inhaltliche Qualität der Beschreibung bleibt Aufgabe der Person, die sie schreibt.
- ZIP-Datei aus den Releases herunterladen
- Im WordPress-Backend: Plugins → Installieren → Plugin hochladen
- Plugin aktivieren
Keine weiteren Abhängigkeiten. Keine Programmierkenntnisse erforderlich.
Wichtig: das Release-ZIP verwenden, nicht das Quellcode-Archiv. Der grüne „Code"-Button auf GitHub liefert ein Archiv ohne die benötigten Programmbibliotheken — damit bleibt das Plugin inaktiv und meldet „Installation unvollständig". Nur das unter Releases verlinkte
open-data-wizard-<version>.zipist vollständig.Dasselbe gilt, wenn Sie aus einer Version vor 2.34.0 automatisch aktualisiert haben: Einmalig das Release-ZIP hochladen behebt es dauerhaft; danach ziehen Updates automatisch das vollständige Paket. Ihre Datensätze bleiben dabei erhalten — sie liegen in der Datenbank, nicht in den Plugin-Dateien.
git clone https://github.com/daimpad/OpenDataWizard.git
cd OpenDataWizard
composer install # erzeugt vendor/ (Carbon Fields + PHPStan, WPCS, PHPUnit)
composer installist zwingend erforderlich.vendor/ist bewusst nicht im Repository — es wird reproduzierbar auscomposer.lockerzeugt (lokal, in der CI und beim Release-Build). Ohne diesen Schritt fehlt Carbon Fields und das Plugin zeigt einen entsprechenden Admin-Hinweis.
Den Plugin-Ordner in eine lokale WordPress-Instanz einbinden (z.B. via LocalWP).
Systemvoraussetzungen:
- WordPress ≥ 6.4
- PHP ≥ 8.1
- Composer (nur für Entwicklung)
Dev-Tools:
composer phpcs # WordPress Coding Standards prüfen
composer phpcbf # Automatisch korrigieren
composer phpstan # Statische Analyse (Level 6)
composer test # PHPUnit-Tests ausführenCI läuft via GitHub Actions (.github/workflows/ci.yml) auf PHP 8.1, 8.2 und 8.3.
Für Entwickler: Siehe CLAUDE.md für Architektur-Übersicht, Patterns, Debugging-Tipps und Workflows.
Die ausführliche Entwickler-Dokumentation (Architektur, Dateistruktur, DCAT-AP-Feldmapping, REST-API, Erweiterbarkeit, WP-CLI, Abhängigkeiten) ist in einem eigenen Dokument gepflegt:
Alle technischen Spezifikationen — Metadatenmodell, JSON-LD-Namespaces, kontrollierte Vokabulare, der vollständige DCAT-AP-/DCAT-AP.de-Feldkatalog mit Gap-Analyse, das Feld-Registry-Schema sowie die phasierte Umsetzungsplanung samt Umsetzungsstand — sind in einem eigenen Dokument gepflegt:
Neue technische Festlegungen gehören in dieses Dokument (nicht in die anwenderorientierten Kapitel oben).
Abgeschlossen (v1.0 — v2.1):
- Custom Post Type
odw_datasetmit DCAT-AP 3.0 Unterstützung - Five-Tab Wizard-Formular mit Validierung und Hilfetexten
- REST API Endpoints:
/catalog,/datasets/<id>,/delta?since=<timestamp> - Qualitätsindikatoren / 4-Stufen-Ampellogik (Perfekt / Gut / Ausreichend / Verbesserungsbedarf)
- Download-Card Shortcode
[odw_dataset]mit Keywords und Metadaten-Download - Demo-Datensatz bei Aktivierung
- Einstellungsseite (Catalog-Titel, Defaults, API, Cleanup)
- Erweiterte DCAT-AP Felder (Tab 4)
- Nativer wp.media Upload-Widget
- Benutzerfreundliche UX-Überarbeitung
- WP-CLI Befehle für Massenoperationen
- Lizenz pro Distribution (DCAT-AP-konform)
- CESSDA-Themenklassifikation (Auto-Suggest aus SKOS/RDF)
- Externe Konfigurationsdateien (licenses.txt, dct-format-list.php, dcat-ap-fields.php)
In Planung (v2.2+): — Details siehe Technische Spezifikationen § 7
- Phase A: Konformitäts-Korrekturen,
@context-Namespaces und Feld-Registry-Schema (v2.3.2 / 2.4.0 / 2.5.1) - Phase B: DCAT-AP.de-Felder (contributorID, originator, maintainer, availability) + generisches Vokabular-Autosuggest (v2.5)
- Phase C: HVD-Unterstützung (
dcatap:hvdCategory+applicableLegislation) (v2.4) - Phase D: Mehrsprachige Literale (
@language/@value) — Titel, Beschreibung und Schlagworte je Sprache - Phase E: Multi-Distribution — wiederholbare Distributionen (opt-in)
- Phase 3 UX: Tooltip-Popups (ⓘ) und Live-Wizard-Vorschau (Tab 5)
- UX-Ausbau (Paket B, v2.29–2.32): Pflichtfeld-Sternchen + Publish-Validierung, Fehlermeldungen mit „Zum Feld springen", einheitliche Prozent-Qualitätsanzeige, entschlacktes Tab 1, konsistente Begriffe („Thema"/„Schlagworte"), Batch-Import im Admin-Design
- Harvest-Endpoint: Voll-Katalog (
?full=1) + Turtle-Serialisierung (v2.33.0) - Content Negotiation: Turtle für alle Endpunkte + Auswertung des
Accept-Headers (v2.35.0) - Optional: RDF/XML als weitere Serialisierung
- Gutenberg Block für die Download-Card
- Mehrsprachigkeit (WPML/Polylang)
Beiträge sind willkommen — ob Fehlermeldungen, Verbesserungsvorschläge oder Pull Requests.
Bitte öffne zunächst ein Issue, bevor du größere Änderungen einreichst.
Das Plugin löscht bei Deinstallation standardmäßig keine Daten (Opt-in).
Um alle Plugin-Daten zu löschen, die Checkbox unter Datensätze → Einstellungen → Deinstallation aktivieren und dann das Plugin im WordPress-Backend deinstallieren. uninstall.php entfernt alle odw_dataset-Posts, alle _odw_*-Metafelder sowie die Plugin-Optionen.
Der Open Data Wizard verwandelt eine gewöhnliche WordPress-Website in eine standardkonforme Open-Data-Quelle — bedienbar von Menschen ohne DCAT-AP-Kenntnisse, anschlussfähig für Portale, die europäische Standards erwarten, und ohne dass die Organisation Kontrolle über ihre Daten oder ihre Infrastruktur abgibt.
GPL-2.0-or-later — siehe LICENSE